Coming-Out im Netz!?

14.12.2015 19:23

Forschungsarbeit zum Thema Coming-out von queer-lesbischen Frauen und der Bedeutung des Internets

tl_files/safia/safia_x_artikel_von_extern/Internet soziale Medien.jpg

Die LAG Lesben in NRW e.V. hat in Kooperation mit dem Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW die Studie
"Coming-Out im Netz!? - Die Bedeutung des Internets im Coming-out von queer-lesbischen Frauen" von Ulrike Roth (M.A.) vom Institut für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster herausgegeben. Finanziert wurde sie aus Mitteln des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes NRW im Rahmen des NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – gegen Homo- und Transphobie". 

In der Studie stellt Ulrike Roth fest: das Internet erfüllt eine unterstützende Funktion im Prozess des Coming-Out von queer-lesbischen Frauen und macht deren Lebensrealitäten in einer vornehmlich heterosexuell strukturierten Gesellschaft sichtbar. Die von ihr Interviewten beschreiben verschiedene Formen von Ausgrenzungen, Diskriminierungen bis hin zu Gewalt, aber auch wie sie Umgangsweisen mit diesen Erfahrungen entwickeln. So wird deutlich, dass die Internetnutzung im Coming-Out als positiv und unterstützend wahrgenommen wird. Galt vor 20 Jahren noch das häufig ehrenamtlich angebotene Lesbentelefon Hilfen im Coming-Out und im Kontakte-Knüpfen, greifen Mädchen, Frauen und Queers heute auf vielfältige Internetangebote zurück.

Die Forschungsarbeit richtet sich an Einrichtungen und Personen, die in der Beratung von queer-lesbischen Frauen, insbesondere zu Fragen des Coming-Out, tätig sind. Aber auch Personen, die sich selbst im Prozess des Coming-Out befinden und Näheres darüber erfahren möchten, finden hier Antworten.

Die Auflage beträgt 500 Exemplare, davon verbleiben 100 beim Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW, 50 bekommt Frau Roth, 25 Exemplare das MGEPA, ferner gehen Exemplare an verschiedene Archive und Beratungseinrichtungen.

Die Studie kann hier http://www.lesben-nrw.de/wp-content/uploads/2015/12/netzwerk_fgf_studie_nr_22_151116_f_web.pdf
kostenfrei als PDF-Datei runtergeladen werden.

Einzelpersonen können die gedruckte Broschüre gegen Zahlung einer Schutzgebühr in Höhe von 5,00 Euro incl. Porto in der LAG-Geschäftsstelle bestellen.

Wenn Ihr ein gedrucktes Exemplar wünscht, dann bestellt dieses bitte in der LAG-Geschäftsstelle

Zurück

Einen Kommentar schreiben