Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden

09.10.2013 08:17

Lesungen und Diskussion zum Buch

Frauen, die lesbisch leben, sind im Alltag zunehmend präsent. Auch in der Popkultur, in Filmen und Vorabendserien bedienen kuschelnde lesbische Pärchen das Bedürfnis nach Abwechslung. Doch die Presseberichterstattung blendet Lesben nach wie vor aus. Die Journalistin und Kommunikationswissenschaftlerin Elke Amberg hat nun Tageszeitungen unter die Lupe genommen. Sie analysierte die Berichterstattung zur lesbisch-schwulen Gleichstellungspolitik sowie rund um das alljährliche Szene-Event Christopher-Street-Day. Ergebnis: Schwule Männer dominieren die Berichterstattung. Ihre Studie liefert erstmals Zahlen und Fakten zur bisher nur gefühlten »Leerstelle Lesben«, analysiert die wenigen, oftmals verzerrenden Darstellungen lesbischer Frauen und erhellt die Gründe, warum Lesben im öffentlichen Diskurs nach wie vor unsichtbar sind.

Lesung und Diskussion:

Tübingen 18. Oktober 2013 um 20 Uhr
Ort: Frauencafé achtbar Tübingen e.V., Frauenprojektehaus, Weberstraße 8, 72070 Tübingen, Tel. 07071 / 32 862
Eintritt: 8 Euro / 7 Euro für Mitfrauen

Dresden 7. November 2013 um 19 Uhr
Im Rahmen der Dresdner "Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie" von 4.-10.11. Kooperationsveranstaltung des Referats Gleichstellungspolitik des Student_innenrats der Technischen Universität Dresden und der "Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen".

 

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